Um diesen Kurs vorzustellen, muss vielleicht noch einmal erklärt werden wie ich Trauma für meine Yogapraxis definiere und für wen dieser Kurs letztlich geeignet ist. Ich orientiere mich hierfür an der Definition, die von der Deutschen Traumastiftung genutzt wird: „Ein Trauma (griech.: Wunde) ist ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet werden kann."

Was sind Traumata?

Als traumatisierend gelten oftmals Ereignisse, die als zu schnell, zu plötzlich oder zu bedrohlich wahrgenommen wurden. Zu nennen wären beispielsweise: ein schwerer Unfall oder Schicksalsschlag, eine belastende Geburt oder auch Erfahrungen erheblicher psychischer, körperlicher und sexueller Gewalt.

Diese Ereignisse hinterlassen eine Wunde auf der Seele und wird diese nicht adäquat versorgt, entwickeln Körper und Seele Lösungsversuche, um mit den Ereignissen klarzukommen.

 

 

Welche Symptome treten bei traumatisierten Menschen auf?

Betroffene reagieren sehr unterschiedlich auf das Erlebte, trotzdem können folgende Symptome bei vielen Traumatisierten auftreten: Zittern, erhöhte Herzfrequenz, innere Unruhe, Schlafprobleme, Hilflosigkeit/Orientierungsverlust, erhöhte Wachsamkeit, das Gefühl von der Umgebung oder auch dem eigenen Körper abgeschnitten zu sein bzw. kaum eine Verbindung zu spüren.

 

 

Was kann traumasensibles Yoga leisten?

Vielleicht kennen Sie eines oder mehrere der oben genannten Symptome? Dann kann traumasensibles Yoga Sie dabei unterstützen

  • sich selbst und dem eigenen Körper Zeit und Raum zu geben
  • den Körper als sicheren, verlässlichen und einzigartigen Ort zu spüren
  • den eigenen Körper und die Gedanken wertungsfrei zu beobachten
  • Spannungen abzubauen und Entspannung im Hier und Jetzt wahrzunehmen
  • Ihr Nervensystem zu regulieren
  • in der Gegenwart zu sein und zu bleiben
  • Selbstwirksamkeit und Eigenermächtigung zu erleben
  • Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl zu entwickeln
  • Achtsamkeit zu erlernen und in den Alltag zu integrieren
     

Traumasensibles Yoga – es gibt kein richtig oder falsch

Mit diesem Kurs soll ein sicherer Raum für traumatisierte Personen geboten werden, bei dem es kein richtig oder falsch gibt, sondern es nur auf das ganz eigene Erleben ankommt.

 

 

Wann findet mein Kurs in traumasensiblem Yoga statt?

Dieser Kurs findet Donnerstag 18.45 - 19.45 Uhr statt.

Einzelkarte 15,00 €

3er Karte 40,00 € (1 Monat gültig)

12er Karte 150,00€ (3 Monate gültig) 

 

 

Traumasensibles Yoga – kein Ersatz für einen Arzt oder Therapeuten

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Yogastunde keine psychologische oder medizinische Beratung darstellt und keine ärztliche oder therapeutische Behandlung ersetzt. Sollten Sie sich in (Trauma)Therapie befinden, sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Therapeuten über einen möglichen Einstieg ins traumasensible Yoga.

Hatha Yoga

Hatha Yoga ist nicht nur ein Yoga-Stil, sondern auch die uralte Grundlage vieler weiterer moderner Yogarichtungen. Trotz, oder vielleicht auch wegen, seines Alters ist dieser Stil voller wertvoller Schätz für unsere moderne, schnelllebige westliche Welt.

So wirkt Hatha Yoga

  • zeigt einen sanften Weg nach innen, zur Selbstfindung und -erkenntnis
  • schult den liebevollen Umgang mit sich selbst
  • macht die Verbindung von Körper, Geist und Seele erlebbar
  • stärkt Konzentration und Fokussierung
  • der tägliche Gedankenfluss darf zur Ruhe kommen
  • fördert mentale/körperliche Balance sowie Flexibilität und unterstützt dadurch beim Stressabbau
  • der Atem wird als Kraftquelle spürbar
  • trainiert Kraft sowie Beweglichkeit und dehnt die Muskulatur
  • verbessert die Körperwahrnehmung und -ausrichtung

 

Wann findet mein Kurs in Hatha Yoga statt?

Dieser Kurs findet Donnerstag 20.30 - 21.30 Uhr statt.

Einzelkarte 15,00 €

3er Karte 40,00 € (1 Monat gültig)

12er Karte 150,00€ (3 Monate gültig) 

Kontakt

Sie haben Fragen oder möchten sich für einen Kurs anmelden?

Ich bin immer von Montag bis Freitag erreichbar!

Lydia sitzt auf einem Steg am Meer